Spider Man

Sitzen wir alle in einer Falle?

Oder sind wir nur von der großen Spinne gebissen worden?

Tomás Saraceno in collaboration. Verwobene Welten, Haus der Kunst München, 17.7.2026–7.2.2027, kuratiert von Sarah Johanna Theurer und Andrea Lissoni.

Die These vorweg

Diese Ausstellung sagt uns mehr über den Zustand unserer Gesellschaft, als manchen lieb sein wird. Und evtl. auch mehr, als beabsichtigt war. Sie ist eine „Art Double Bind“.

Der Künstler Tomás Saraceno

Schon seit 2010 soll der gut vernetzte Künstler mit Spinnen arbeiten. In Stockholm, im Louvre, in der Schirn, auf der Biennale, im Gropius Bau, im Palais de Tokyo, in New York natürlich – fast überall auf der Welt waren Spinnennetze von Tomás Saraceno schon zu sehen. Technischer Durchbruch war wohl 2010 der gemeinsam mit der TU Darmstadt entwickelte Spider/Web Scan – ein lasertomografisches Verfahren, mit dem sich dreidimensionale Netze erstmals präzise digitalisieren ließen.

Das Haus der Kunst hat unter anderem diesen zentralen Text zur Ausstellung „Verwobene Welten“ von Tomás Saraceno auf seiner Website: „Im Haus der Kunst materialisieren sich diese (seine) Ideen in Gestalt von Luft-Skulpturen, Habitaten für verschiedenste Spezies und Environments, die neue Arten von Aufmerksamkeit erfordern. Gemeinsam bieten die Arbeiten eine Plattform, um die Formen der Koexistenz von Menschen und nicht-menschlichen Wesen neu zu überdenken. Sie geben zugleich Anstoß für einen breiteren Dialog über die ökologischen und die sozialen Kräfte, welche die globale Energiewende prägen.“

Zwei Themen. Eine bessere Welt?

Das „Netzwerkthema“ wird in dieser Ausstellung mit dem „Wasserthema“ verknüpft. Eindringlicher und zugleich schöner als mit Bildern aus der Salzwüste lässt sich die Bedeutung von fehlendem Wasser wohl kaum darstellen. Wir sehen es auf den Foto-Arbeiten. In den Salinas Grandes in Argentinien hat Tomás Saraceno mit „The Sanctuary of Water“ ein kollektives Kunstwerk zu diesem Thema gemeinsam mit dem „Red Atacama Netzwerk“ umgesetzt oder geplant. Red Atacama ist eine Gemeinschaftsorganisation, die indigene Gemeinden in den Provinzen Jujuy und Salta zusammenschließt, welche innerhalb des Einzugsgebiets von Salinas Grandes und Laguna de Guayatayoc leben, wo derzeit Lithium-Explorationsprojekte laufen.

Hier soll ein Teil des Lithiums abgebaut werden, das wir für unsere „ökologischen“ Elektrofahrzeuge benötigen. Es wurde wohl noch nicht begonnen. Dadurch könnte Wasser verbraucht und der Wasserspiegel gesenkt werden. Es stehen Entschädigungssummen im Raum. Diese Problematik wird hier kommuniziert. Das Thema ist nicht neu und wurde über unterschiedliche Medien schon an uns herangetragen. Als Überleitung von diesem zum „Spinnen-Thema“ kann bei dieser Ausstellung die Präsentation von Webstoffen der dort lebenden indigenen Völker gelten, auf denen es sich die Besucher am Anfang der Ausstellung bequem machen können. Was natürlich wenige tun. Denn diese Hallen waren ursprünglich nicht als gemütliche Ruhezonen gedacht.

Das Haus der Kunst: Gebaut für "bombastische Installationen"

Der nächste Raum hat den Titel „Towards the Sanctuary of Water“.

Die Besucher betreten jetzt eine überdimensionale, nachtschwarze Installation mit dystopischer Aura und raunenden Elektro-Klängen. Die großen Ballons, die allein durch Sonnenwärme über der Salzwüste gen Himmel schwebten, sind jetzt als düstere halbtransparente, überdimensionale Silberkugeln an der 12 m hohen Decke befestigt. Es ist stockdunkel. Und die mit Spotlights illuminierten Ballons wirken wie finstere, verlorene Planeten im schwarzen Nichts. Der Boden wurde zu einem riesigen Wasserbassin umgebaut, das die Lichtstrahlen geheimnisvoll reflektiert. Die Besucher schleichen sich am Rande der Installation vorbei, und irgendwo ist auch ein Beamer, der mit flackernden Bildern eine fleißige Spinne beim Weben zeigt. Es ist angeraten hier jeden Gedanken an eine Stromrechnung zu unterdrücken.

Salz in den Augen

Der nächste Raum wurde mit dem Salz der Salzwüste bestreut. Denkt man. Aber es ist wohl eher aus hiesiger Quelle. (Gott sei dank!) Als Besucher gelangt man so mit zwei Schritten aus kosmischer Nacht in das gleißende Licht der Salzwüste. Direkter geht es nicht mehr. Aus den Untiefen finsterer Träume treten wir in das Licht der Rationalität. In diesem Raum wird uns jetzt anhand von großen Infografiken dargelegt, wie egoistisch unsere Ausbeutung der Lithiumvorkommen am anderen Ende der Welt zugunsten unserer „Mobilität mit gutem Gewissen“ ist.

Mir fällt schon länger auf, dass solche an sich evtl. berechtigten „Infos mit moralischer Komponente“ kommunikativ stets an die Adresse der ganz „normalen“ Menschen/Bürger direkt gehen. Die Grundschullehrerin, die sich hier z.B. mit ihrer Mutter die Ausstellung ansieht, wird direkt mit einem Problem konfrontiert, das sie nicht verschuldet hat (sie fährt ja immer noch den alten Golf) und das sie auch nicht lösen kann. Ja, sie verdient evtl. noch nicht einmal genug, um Teil dieses exklusiven Problems zu werden. Sollte sie dennoch ein Elektro-Fahrzeug haben, nutzt sie dieses genau deshalb, weil ihr ein solches über Werbemaßnahmen „ans Herz gelegt wurde“ und sie durch Pressemeldungen oder die Bombardierung von Ländern an der Straße von Hormus zu einer CO₂-armen Mobilität „ermuntert wurde“. Sie hat sich das Konzept „Fahren mit Batterie“ nicht ausgedacht. Nur als Beispiel. Eine von zahlungskräftigen, kulturell engagierten Förderern aus der Industrie, dem bayerischen Staat und internationalen Galerien unterstützte Ausstellung adressiert die Besucher. Die sind das schon aus Funk und Fernsehen gewohnt. Und nehmen das gelassen hin. Von seinem schlechten Gewissen kann man sich ja dann an der Wahlurne befreien.

Wir können von Glück sagen, dass bisher noch keiner von denen auf die Idee kam, mal irgendeine KI zu befragen, ob die an den Wänden didaktisch aufbereiteten Dimensionen überhaupt stimmen würden. In diesem Raum wird behauptet, dass allein die Lithiumförderung in diesem Gebiet einen Wasserverbrauch hätte, der unsere bayerischen Vorkommen völlig überlasten würde.

Früher mussten wir uns darauf verlassen, dass die „Experten“ das schon alles richtig ausweisen. Jetzt fragen wir einfach mal „claude“.

Frage: „Bitte errechne ob der Verbrauch an Wasser zur Lithiumgewinnung in Argentinien pro Jahr von der Quantität her auch durch Wasserquellen in Bayern getilgt werden könnte. Und ob dann die Versorgung in Bayern noch gewährleistet wäre.“

Die Antwort von „claude“:

„Bayern könnte die Menge bilanziell locker aufbringen, die Versorgung bliebe gesichert. Genau das zeigt aber, dass „Wasserverbrauch in absoluten Litern“ die falsche Kennzahl ist. Aussagekräftig ist allein der Quotient aus Entnahme und lokaler Neubildungsrate – und der ist im Lithiumdreieck kritisch, während er in Bayern (noch) komfortabel ist.“

Tomás SaSaraceno in collaboration

Das Orakel

Beim weiteren Begehen erleben wir netzartige Drahtinstallationen, geschickt im Raum angebracht. Und zuweilen geben diese auch Töne von sich, wenn man sie berührt. Bei den Spinnen übrigens, die fast völlig blind sein sollen, ist das Netz so eine Art erweiterter Sensor zur Wahrnehmung des Umfelds. Wir kommen noch dazu. Nachdem jetzt im nächsten Raum ein Wahrsager (Video von Nggàm dù, dem Spinnenorakel der Mambila in Somié, Kamerun) eine mysteriöse Handlung an in Gefäßen eingesperrten Spinnen vorgenommen hat, um ein Orakel zu befragen, wird nun an den Wänden dargestellt, wie falsch eigentlich unsere kulturell überlieferte Wahrnehmung von Spinnen ist.

Die Attacke

Filmplakate von Spinnen-Grusel-Filmen der Filmgeschichte führen den Besuchern als nächstes vor Augen, wie sehr wir alle in Konventionen irrealer Angst vor Spinnen gefangen sind. Tomás Saraceno weist in Interviews darauf hin, dass unsere Spinnenphobie kulturell bedingt ist und Spinnen in anderen Erdteilen sogar verehrt werden. Das, was also Phobiker hyperventilieren und Putzkräfte verzweifeln lässt, ist nun im nächsten Raum in aller Pracht zu bewundern.

Der rabenschwarze Raum beherbergt, mit Spotlight erleuchtet, die fantastischen, luziden und filigranen Netz-Konstruktionen von Spinnen, sorgsam zwischen bzw. in rechteckigen Behältnissen aufgehängt. Visuell beeindruckend und formal gut gelöst. Tomás Saraceno hält in seinem Berliner Studio in Lichtenberg tatsächlich eine eigene Spinnenzucht (u. a. *Cyrtophora citricola*, *Trichonephila senegalensis*). Deren Netze gehen dann weltweit auf Reisen.

Was ist los?

Jetzt ist dieses künstlerische und kuratorische Konzept kein poetisches Szenario, das sich feingeistig mit irgendwelchen Tiefenschichten menschlicher Existenz und Weltwahrnehmung beschäftigt. Sondern es ist ein glasklares Konzept, das auf der einen Seite ganz aktivistisch Missstände und deren globale Zusammenhänge benennt und auf der anderen Seite eine tierische Existenz aus der Biologie benutzt, um dem Besucher, der Besucherin zu zeigen, wie schön und wichtig Netze und Vernetzung sein können.

Die übergeordnete Klammer aber ist ein didaktisches Bestreben, das von den Machern selbst so beschrieben wird: 1.) „Formen der Koexistenz von Menschen und nicht-menschlichen Wesen neu zu überdenken“ und 2.) einen „Anstoß für einen breiteren Dialog über die ökologischen und die sozialen Kräfte, welche die globale Energiewende prägen“ zu liefern. Beides soziale bzw. sogar wirtschaftliche Fragestellungen, die erst mal gar nichts mit Kunst zu tun haben. Zur ersten Fragestellung kann ganz klar gesagt werden: Den Spinnen werden ihre Netze genommen und ausgestellt. Das ist die Art von „Koexistenz“. Ganz ohne Wertung. Zur zweiten Fragestellung ist auch vollkommen evident, dass ein solcher breiter Dialog mehr als wünschenswert wäre. Aber in der Gesellschaft eher nicht existiert.

Was soll kommuniziert werden?

Wenn wir „das mit dem Wasser“ mal weglassen, kommen wir zu der klaren kommunikativen Aussage: Netze sind schön. Vernetzung ist auch für uns alle interessant und gut. Und Vernetzung kann auch Spaß machen (Soundinstallationen). Und Spinnen sind dafür eine ideale Analogie aus der Biologie. Wir leben eben in „Verwobenen Welten“. Und durch solche Vernetzungen werden wir dann auch über Ungerechtigkeiten am anderen Ende der Welt informiert – und können uns solidarisieren. Zusammen genommen ist das ein klassisch linkes Projekt, welches zu ökologischem und sozialem Verhalten ermuntern soll, aber eben auch durch Vorwürfe erziehen und überlieferte kulturelle Prägungen „dekonstruieren“ soll.

Wo stehen wir wirklich?

Aber: Nicht nur Tomás Saraceno und das Red-Atacama-Netzwerk und sicher auch andere Leute, die zu den „Guten“ gehören, sind vernetzt. Sondern noch viel mehr die Konzerne und das Netz ihrer Dienstleister, die das Lithium fördern würden (hier Konzerne aus China, Australien, Kanada). Oder z. B. auch die Fluggesellschaften, die mit einem Netz an Flügen die ganze Erde umspannen, um diese gezielt noch weiter zu erhitzen. Nein! Natürlich um Menschen weltweit zu vernetzen. Sie halten sich natürlich auch für „die Guten“. Auch das, was wir in der Hosentasche haben, ist nur ein Knotenpunkt in einem noch viel komplexeren Netz aus Diensten, Abhängigkeiten und Ausforschungen, in dem wir zappeln.

Ist das hier eine Art „Double Bind“?

„Double Bind“ ist ein von Gregory Bateson geprägter Begriff aus der Psychologie. Er bezeichnet vielfältige, krankmachende Kommunikationsstrategien, wie sie z. B. in toxischen Beziehungen und Familien vorkommen. Es geht dabei immer um Formen von Kommunikation, bei denen Widersprüchliches auf eine Weise kommuniziert wird, die den Empfänger traumatisiert. Entweder weil er nicht weiß, was jetzt gilt, oder weil ihm z. B. durch sich ausschließende Anforderungen keine Chance zu einer sinnvollen Reaktion und auf Dauer kein Ausweg gegeben wird.

Spinnen sind einsam

Es ist kaum vorstellbar, dass der Künstler und alle anderen nicht wissen, dass Spinnen die Lebewesen dieser Erde sind, die wahrscheinlich von allen am wenigsten vernetzt sind. Spinnen sind einsam. In ihrem Netz gibt es nur Fressen. Fast nie geht ein Netz zu einer anderen Spinne, damit man sich hübsch besuchen kann. Um etwas zu plaudern oder einfach mal „hallo“ zu sagen. Bei der Begattung wagt sich die männliche Spinne auf das Netz der weiblichen und versucht, durch eine besondere Vibration des Netzes bzw. einen Duft zu kommunizieren, dass sie selbst nichts zu essen ist. Das gelingt nur manchmal. Bei manchen Arten wird sie am Ende doch gefressen. Das ist das Gruselige an Spinnen. Nicht für die Spinnen. Denen ist das natürlich völlig egal. Sondern für uns! Die Oma wusste das noch. (Denn sie war in kulturell überlieferten Vorurteilen befangen.)

Was richtig ist: Wenn wir an Netzbau in der Biologie denken, denken wir erst mal an Spinnen. Das ist unvermeidlich. Man könnte auch entgegnen, dass weltweit durchaus 0,05 bis 0,1 Prozent der Spinnenarten gemeinsam auf Netzen existieren. Ausnahmen gibt es also. Cyrtophora citricola z.B. lebt bevorzugt in Aggregationen aus Netzen, die von einzelnen Spinnen gebaut, gepflegt und verteidigt werden. Artgenossen werden auf den Verbindungsfäden zwischen benachbarten Netzen geduldet. Kolonien umfassen teils hunderte Tiere, die sich gegenseitig dulden aber nicht zusammen arbeiten. Aber hier geht es um eine stimmige Analogie. Und da stehen Spinnen ganz wissenschaftlich zu 99,9 % zu Recht nicht für Netze im Sinne von Kommunikation oder „breitem Dialog“, sondern für Netze im Sinne einer heimtückischen oder cleveren Falle. Je nach dem, ob man Spinne oder Mücke ist.

Die hier ausgestellten Hybrid Webs von Tomás Saraceno entstehen nacheinander, nicht gemeinsam. Jede Skulptur wird von verschiedenen Spinnen gebaut, die den offenen Kasten für eine Zeit bewohnen und ihn dann an einen neuen Bewohner abgeben, der weiterbaut; die Kästen werden zwischendurch gedreht. Zwei Wochen *Argiope*, dann drei Wochen *Cyrtophora*, dann zehn Wochen *Tegenaria*. Das ist eine sequenzielle Schichtung, keine Kooperation. Die Tiere begegnen sich nie. Beleg: (https://www.frieze.com/article/tomas-saraceno-how-spiders-build-their-webs) Trotzdem wird das Ergebnis als „Zusammenarbeit“ mit Spinnen und als hybride Umgebung der Koexistenz beschrieben, mit Gemeinschaft und Teilen als zentralen Konzepten.

Da klafft eine Lücke zwischen Verfahren und Rhetorik. Die Arbeiten leben von einer Sozialitätsmetapher, die das Material selbst nicht hergibt — konkret sind die Spinnen Nacheinandermieter, nicht Mitbewohner. Diese Kritik trifft natürlich nicht in erster Linie die Spinnen-Arbeit des Künstlers. Sondern das metaphorische Narrativ, in das sie eingebettet ist.

Auch eine falsche Analogie hat Konsequenzen

Das würde aber bedeuten, dass die interessierten Besucher, die sich naiv in das Geschehen begeben haben, im übertragenen Sinn auch in eine Falle gegangen sind. Und dass zugleich zu dieser naiven Aufgeschlossenheit ganz im Sinne des „Double Bind“ keine Alternative besteht. Sie also gar nicht anders können. Denn wer möchte sich schon „dem Fortschritt“ verweigern, ein kleinbürgerlicher Kunstbanause sein, der Spinnen widerlich findet? Ewig gestrig. Primitiven Ängsten unterworfen. Nicht den „Aufgeklärten“ zugehörig. Mit dieser Haltung könnte man sich nicht „schmücken“. Sie macht einsam und scheidet so von vornherein aus. Der „breite Dialog“ wird nicht stattfinden.

Die neugierigen Besucherinnen also, die brav ihre Schuhe ausgezogen haben, um dann die Soundinstallation zu „bekrabbeln“ und den Drähten der aufgespannten Netzkonstruktion Töne zu entlocken, haben sich demnach zugleich wie naive Insekten verhalten. Sie sind „einer fetten Spinne“ ins Netz gegangen. Und „die fette Spinne“ – was ist das dann? Der geldgierige Kunstbetrieb? Die global orientierte Gesellschaft der Wohlmeinenden und Aufgeklärten, die ihre ökologischen, tier- und menschenfreundlichen Ambitionen und ihre dekolonialistische Selbstkritik nur vor sich herträgt, um ihre Gier nach weiteren Vorteilen zu bemänteln? Schwer vorstellbar, dass das die Intention der Ausstellung war. Eher noch, dass es die Wahrheit ist. Aber selbst das wäre ein wenig übertrieben. Oder?

übrigens

Wir empfehlen noch den HAUS DER KUNST COCKTAIL in der Goldenen Bar für 11,50 €. Inhalt: london no. 3 gin, champagne, fresh lemon, sugar, gin & tonic espuma, campari dust. Evtl. auch zwei davon.

Die politische Wahrheit

Jede zwischenmenschliche Kommunikation ist ganz grundsätzlich ein Wagnis. Insofern als die Übermittlung von Informationen, sofern sie überhaupt gelingt, noch nichts über das Verständnis aussagt.

mehr dazu »
Visuelle Kommunikation

Magazin

GUCKST DU! Das Magazin Aspekte Visueller Kommunikation #Biologie #Bilateralsymmetrie #Erkenntnistheorie #Gestaltpsychologie #Kontrollzwang #Linguistik #Wort-Bild-Dichotomie #Semiotik #Charakter #Informationstheorie #Design #Kommunikation #Medien #Kunst #Propaganda #Werbung #Markenführung #Ästhetik

mehr dazu »
priming framing

Priming, Framing

Priming bezieht sich darauf, dass wir aufgrund unserer biologischen Ausstattung Reize und Informationen zwangsläufig eher nacheinander aufnehmen. Framing hingegen…

mehr dazu »

Kontrast, Konsistenz, Klarheit

Die 3K von Lachmann. Wird KKK zu AKK?   Die 3 K sind Faktoren zur Generierung erfolgreicher, werblicher Inhalte. Visuell und textlich. Kontrast zum Umfeld, zur Erwartungshaltung und innerhalb der Gestaltung sorgen für Aufmerksamkeit. Konsistenz hilft dabei, die Informationen schnell zu bestehenden bewußten oder unbewußten Inhalten zuzuordnen (Corporate Design). Und

mehr dazu »

Kommunikations-Modelle

Es gibt Deskriptive Modelle, Funktionsmodelle, Medien-wirkungsmodelle, Nachrichtenübertragungsmodelle, Publikums- oder kulturbasierte Soziologische Modelle und es gibt die Zwischenmenschliche Kommunikation.

mehr dazu »

Die Marke

Der Mensch ist ein Symbol-Wesen. Er umgibt sich auch heute mit mannigfaltigen Symbolen um zB. Abgrenzung oder Zugehörigkeit zu kommunizieren. Besonders angesichts der tief empfundenen Machtlosigkeit kann so die Illusion von Kontrolle imaginiert werden. Marken sind solche Symbole.

mehr dazu »

Abgrenzung

Menschliche Beziehungen und menschliche Gesellschaften bestehen nicht nur aus Gemeinsamkeiten und Solidarität. Mindestens genau so wichtig ist es Grenzen zu ziehen und trennendes zu kommunizieren.

mehr dazu »
Kontakt