Der Mensch ist ein Symbol-Wesen. Er umgibt sich auch heute mit mannigfaltigen Symbolen um zB. Abgrenzung oder Zugehörigkeit zu kommunizieren. In vergangenen Zeiten sprirituell-spiritistischer Praktiken glaubte man sogar an die ganz reale Kraft und Wirkung von Zeichen und Symbolen. Besonders angesichts der tief empfundenen Machtlosigkeit konnte so die Illusion von Kontrolle imaginiert werden.

Hier liegt der Ursprung des Phänomens Marke in unserer kapitalistischen Industrie und Informations-Gesellschaft. Wenn sich heute Mitarbeiter aus dem Marketing und der Geschäftsführung mit bunten Zetteln Gedanken machen, was der Charakter ihrer Marke und ihres Unternehmens ist, verstreuen sich am Ende immer viel zu viele sekundäre Merkmale unübersichtlich über eine riesige Pinnwand. 

Eine Marke muss aber jeweils auf eine zentrale Botschaft, ihren Markenkern reduziert werden können, ohne das sich Markenwerte nicht darunter subsumieren lassen würden.

Im Falle des Christentums ist es „Liebe“. Die Liebe Gottes und alle sich darus ergebenden Implikationen, wie zB. der Wert der Nächstenliebe.

In der katholischen Vergangenheit konnte man diese Liebe sogar direkt kaufen.

Die Markenpersönlichkeit

markenpersoenlichkeit dube

Konsumenten verbinden mit einer Vielzahl von Marken Persönlichkeitseigenschaften. Das können sein Durchsetzungsvermögen, Intelligenz, Status, Kreativität oder auch einfach Sympathie und Zugehörigkeit. Diese Charaktereigenschaften sollen beim Kauf der Produkte quasi magisch auf den Käufer übergehen. Sie stellen so einen echten Zusatznutzen, eine ideelle Dreingabe der Marke beim Kauf ihrer Produkte dar. Das bezieht sich zwar erst einmal nur auf die Wirkung nach aussen. Ein Porschefahrer wirkt erfolgreich und dynamisch. Ein Demeter-Produkte-Käufer wirkt verantwortungsbewußt und moralisch überlegen. Aber wir wissen, dass auch die Wirkung, die wir nach Aussen haben teilweise auf unser Sein zurück wirkt und uns hilft auch wirklich so zu sein oder uns wenigstens so zu fühlen, wie wir uns das idealerweise vorstellen. So weit das möglich ist. Die Wirkung von Marken ist also durchaus real. Und deshalb stellen Marken einen sehr hohen Wert dar, den sie tunlichst pflegen und weiter entwicklen sollten.

Farbe Gelb

Bedeutung der Farbe Gelb

Gelb ist die luzideste, am wenigsten deckende, hellste und leuchtendste Farbe. Die Farbe Gelb wird heute erst einmal intuitiv mit dem Sommer und der Sonne verbunden. Der Farbton wirkt hell, heiter, freundlich, optimistisch, offen, liberal und kommunikativ.

mehr dazu »
Visuelle Kommunikation

Magazin

GUCKST DU! Das Magazin Aspekte Visueller Kommunikation #Biologie #Bilateralsymmetrie #Erkenntnistheorie #Gestaltpsychologie #Kontrollzwang #Linguistik #Wort-Bild-Dichotomie #Semiotik #Charakter #Informationstheorie #Design #Kommunikation #Medien #Kunst #Propaganda #Werbung #Markenführung #Ästhetik

mehr dazu »

Ästhetik und Abweichung

Wir lieben eine gewisse Abweichung vom Ideal. Versuche am Computer ergaben, dass in Bezug auf die Gesichtsproportionen ein weibliches Durchschnittsgesicht als besonders attraktiv empfunden wird.

mehr dazu »

Sieger interessieren sich nicht für Details!

Die Gestaltgesetze wie das Gesetz von Figur und Hintergrund oder das Gesetz der Geschlossenheit aber auch die Prämissen von Lachmann (Kontrast, Konsistenz, Klarheit) haben alle mit dem Zwang zur Priorisierung in der Wahrnehmung zu tun.

mehr dazu »

Ästhetik und Rythmus

„Wir haben ein gutes Gefühl, wenn wir bestimmte Merkmale mühelos und schnell verarbeiten. Die Mühelosigkeit des Verarbeitungsvorganges löst selbst, zusätzlich zu den Inhalten, emotionale Reaktionen aus.

mehr dazu »

Gestaltgesetze

Wir sind ein Teil von Lebensformen, die die Oberfläche eines Planeten bewohnen und sich oft gegenseitig bedrohen. Diese Lebewesen haben ausgenommen von z.B. Adlern und Maulwürfen einen folgerichtigen Hang zu zweidimensionalen Bewegungsformen. Die Gestaltgesetze haben hier ihren Ursprung.

mehr dazu »
Wort-Bild Dichotomie

Was ist die Wort-Bild Dichotomie?

Aufgrund der begrenzten Aufnahmefähigkeit des Menschen (ca. 1,4 Mbit/sec) können durch die Nutzung beider Ebenen, also Bild und Schrift, mehr Informationen in der gleichen Zeit übertragen werden.

mehr dazu »

Kommunikations-Modelle

Es gibt Deskriptive Modelle, Funktionsmodelle, Medien-wirkungsmodelle, Nachrichtenübertragungsmodelle, Publikums- oder kulturbasierte Soziologische Modelle und es gibt die Zwischenmenschliche Kommunikation.

mehr dazu »

Abgrenzung

Menschliche Beziehungen und menschliche Gesellschaften bestehen nicht nur aus Gemeinsamkeiten und Solidarität. Mindestens genau so wichtig ist es Grenzen zu ziehen und trennendes zu kommunizieren.

mehr dazu »

Priming, Framing

Priming bezieht sich darauf, dass wir aufgrund unserer Soseins Reize und Informationen zwangsläufig eher nacheinander aufnehmen. Framing hingegen ist eine sprachliche Manipulation durch die Einbettung in sprachlich vorgegebene Bedeutungsraster.

mehr dazu »

Medien sind Weltattrappen.

Medien sind stets eine winwin-Situation, da der Wunsch des Rezipienten, sich als Welt-Versteher zu erleben ideal mit dem Wunsch des Medienmachers harmoniert, den Rezipienten in seinem Sinne zu beeinflussen.

mehr dazu »
Kontakt