Was sind die Gestaltgesetze?

Die Gestaltgesetze

Wir sind Affen. Noch bevor wir nachdenken, haben impulsive, instinktive Prozesse aus der Menge der Informationen eine für uns relevente Gestalt und einen Vordergrund und einen Hintergrund ausgemacht. 

Unsere Augen, die elektromagnetische Wellen von 400-700 nm verarbeiten können, liefern uns begrenzte aber wichtige Informationen – durch Ihre Doppelung auch über die Entfernung.

Genau das ist aber die entscheidende Frage, wenn es um Flucht oder Beute geht. Deshalb sind wir auch heute noch darauf trainiert, sofort Vorder und Hintergrund zu trennen – und im Wirrwar der elektromagnetischen Signale möglichst schnell eine klare Gestalt der Bedrohung oder der Belohnung auszumachen. Der „Jungle“ von damals ist heute z.B. der Straßenverkehr. Darum verhalten wir uns in diesem auch so Instinkt-gesteuert. Aus dieser animalischen Historie ergeben sich die drei wichtigsten Gestaltgesetze, die die Wissenschaft ausgemacht hat.

Und wenn wir heute zB. als Grafik-Designer etwas gestalten, ist auch das ein Faktor bzw. eine Funktion unserer Gestaltungs-Prämissen.

▪ Das Gesetz der Nähe

▪ Das Gesetz der Ähnlichkeit

▪ Das Gesetz der Geschlossenheit

▪ Das Gesetz der guten Fortsetzung

▪ Das Gesetz der Einfachheit

▪ Das Gesetz der Prägnanz oder „guten Gestalt“

▪ Die Gesetze von Figur und Hintergrund

Spider Man

Was uns die Ausstellung von Tomás Saraceno: „Verwobene Welten“ sagt, wenn wir sie ernst nehmen. Tomás Saraceno in collaboration. Verwobene Welten, Haus der Kunst München.

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Die politische Wahrheit

Jede zwischenmenschliche Kommunikation ist ganz grundsätzlich ein Wagnis. Insofern als die Übermittlung von Informationen, sofern sie überhaupt gelingt, noch nichts über das Verständnis aussagt.

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Ästhetik und Abweichung

Wir lieben eine gewisse ästhetische Abweichung vom Ideal. Versuche am Computer ergaben, dass in Bezug auf die Gesichtsproportionen ein weibliches Durchschnittsgesicht als besonders attraktiv empfunden

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priming framing

Priming, Framing

Priming bezieht sich darauf, dass wir aufgrund unserer biologischen Ausstattung Reize und Informationen zwangsläufig eher nacheinander aufnehmen. Framing hingegen…

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Kontrast, Konsistenz, Klarheit

Die 3K von Lachmann. Wird KKK zu AKK?   Die 3 K sind Faktoren zur Generierung erfolgreicher, werblicher Inhalte. Visuell und textlich. Kontrast zum Umfeld, zur Erwartungshaltung und innerhalb der Gestaltung sorgen für Aufmerksamkeit. Konsistenz hilft dabei, die Informationen schnell zu bestehenden bewußten oder unbewußten Inhalten zuzuordnen (Corporate Design). Und

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Was sind die Gestaltgesetze?

Wir sind ein Teil von Lebensformen, die die Oberfläche eines Planeten bewohnen und sich oft gegenseitig bedrohen. Diese Lebewesen haben ausgenommen von z.B. Adlern und Maulwürfen einen folgerichtigen Hang zu zweidimensionalen Bewegungsformen. Die Gestaltgesetze haben hier ihren Ursprung.

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Die Marke

Der Mensch ist ein Symbol-Wesen. Er umgibt sich auch heute mit mannigfaltigen Symbolen um zB. Abgrenzung oder Zugehörigkeit zu kommunizieren. Besonders angesichts der tief empfundenen Machtlosigkeit kann so die Illusion von Kontrolle imaginiert werden. Marken sind solche Symbole.

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Abgrenzung

Menschliche Beziehungen und menschliche Gesellschaften bestehen nicht nur aus Gemeinsamkeiten und Solidarität. Mindestens genau so wichtig ist es Grenzen zu ziehen und trennendes zu kommunizieren.

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