Ästhetik und Rythmus

Ästhetik und Rythmus

Wir haben ein gutes Gefühl, wenn wir bestimmte Inhalte oder Merkmale mühelos und schnell verarbeiten. Die Mühelosigkeit des Verarbeitungsvorganges löst selbst, zusätzlich zu den Inhalten, emotionale Reaktionen aus. Da der menschliche Sinnesapparat und das Gehirn Produkte der Evolution sind, sind sie auf überlebensrelevante Stimuli zugeschnitten. Die passenden Reize werden schnell und mühelos verarbeitet und deshalb als ästhetisch empfunden: Das Gehirn „mag“ Symmetrie, Kontraste und Redundanzen, da diese den Anforderungen des sensorischen und kognitiven Apparates entsprechen. Man könnte also sagen, dass das Gehirn „faul“ ist, und eine Vorliebe für all jene Dinge hat, die wenig aufwendig in der Verarbeitung sind. Die menschliche Strukturerwartung führt dazu, dass wir leicht zu erkennende Muster besonders dankbar annehmen. Ambitioniertere Zeitgenossen können sich aber auch leicht unterfordert fühlen. Sie sind auf etwas schwerer zu erkennende Muster aus, die sie dann für komplex und sich für besonders distinguiert halten. Die Musik und auch das Design, die Kunst und die Werbung tragen diesen Vorlieben Rechnung indem sie ihre Inhalte entsprechend strukturieren. Wir orientieren uns auch nicht gern an abstrakten Kategorien, sondern verwenden zum Vergleich lieber  einen „objektiven“ Prototypen. Für die von Eleanor Rosch (1973) inspirierte Prototypen-Theorie wird als Beispiel gerne die Gesichtserkennung herangezogen, wobei das Gedächtnis ein Gesicht als Abweichungen von einem Durchschnittsgesicht – also einem Prototypen, einem Mittelmaß – speichert. 

Siehe dazu auch: Evolutionäre Ästhetik / Clemens Schwender, Benjamin P. Lange & Sascha Schwarz (Hrsg.)

Spider Man

Was uns die Ausstellung von Tomás Saraceno: „Verwobene Welten“ sagt, wenn wir sie ernst nehmen. Tomás Saraceno in collaboration. Verwobene Welten, Haus der Kunst München.

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Die politische Wahrheit

Jede zwischenmenschliche Kommunikation ist ganz grundsätzlich ein Wagnis. Insofern als die Übermittlung von Informationen, sofern sie überhaupt gelingt, noch nichts über das Verständnis aussagt.

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Ästhetik und Abweichung

Wir lieben eine gewisse ästhetische Abweichung vom Ideal. Versuche am Computer ergaben, dass in Bezug auf die Gesichtsproportionen ein weibliches Durchschnittsgesicht als besonders attraktiv empfunden

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priming framing

Priming, Framing

Priming bezieht sich darauf, dass wir aufgrund unserer biologischen Ausstattung Reize und Informationen zwangsläufig eher nacheinander aufnehmen. Framing hingegen…

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Kontrast, Konsistenz, Klarheit

Die 3K von Lachmann. Wird KKK zu AKK?   Die 3 K sind Faktoren zur Generierung erfolgreicher, werblicher Inhalte. Visuell und textlich. Kontrast zum Umfeld, zur Erwartungshaltung und innerhalb der Gestaltung sorgen für Aufmerksamkeit. Konsistenz hilft dabei, die Informationen schnell zu bestehenden bewußten oder unbewußten Inhalten zuzuordnen (Corporate Design). Und

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Ästhetik und Rythmus

„Wir haben ein gutes Gefühl, wenn wir bestimmte Merkmale mühelos und schnell verarbeiten. Die Mühelosigkeit des Verarbeitungsvorganges löst selbst, zusätzlich zu den Inhalten, emotionale Reaktionen aus.

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Die Marke

Der Mensch ist ein Symbol-Wesen. Er umgibt sich auch heute mit mannigfaltigen Symbolen um zB. Abgrenzung oder Zugehörigkeit zu kommunizieren. Besonders angesichts der tief empfundenen Machtlosigkeit kann so die Illusion von Kontrolle imaginiert werden. Marken sind solche Symbole.

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Abgrenzung

Menschliche Beziehungen und menschliche Gesellschaften bestehen nicht nur aus Gemeinsamkeiten und Solidarität. Mindestens genau so wichtig ist es Grenzen zu ziehen und trennendes zu kommunizieren.

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